Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
Aktualisiert am 11.10.2023
Der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung ist ein IT-Spezialist: Er plant Softwareprojekte und setzt sie im Team um. Dabei hat er immer die spezifischen Wünsche und Anforderungen von Kunden im Auge, die an ein Projekt gestellt werden. Maßgeschneiderte Ergebnisse gibt es in diesem Beruf nicht – gerade das macht die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung so spannend!
Inhaltsverzeichnis
- Was sollte ein Fachinformatiker Anwendungsentwicklung mitbringen?
- IT-Fachmann mit vielen Aufgaben
- In drei Jahren zum Programmierer – die Ausbildung in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Was sollte ein Fachinformatiker Anwendungsentwicklung mitbringen?
Als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung steht der Umgang mit Programmiersprachen im Vordergrund. Wer in der Schule an Mathematik und Informatik Spaß hat, ist besonders geeignet für den Beruf. Logisches Denken und die Fähigkeit abstrakte Sachverhalte zu erfassen, sind eine wichtige Grundvoraussetzung. Oft ist Geduld und Durchhaltevermögen bei der Fehlersuche gefragt. Der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung muss bereit sein, immer wieder neuartige Lösungen für unbekannte Probleme zu finden und sich Projekten mit Leidenschaft zu widmen.
"Man lernt nie aus" – Diese alte Weisheit trifft für Fachinformatiker Anwendungsentwicklung besonders zu. Die Bereitschaft, ständig Neues zu lernen und auf Veränderungen zu reagieren, ist gerade in der IT-Branche wichtig. Neue Programmiersprachen und Programmiertechniken verlangen ständige Weiterbildung und Flexibilität. Wer sich zu einer Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung entscheidet, muss eine hohe Lernbereitschaft und Neugier mitbringen. Gute Englischkenntnisse sind dazu unbedingt erforderlich, denn die entsprechende Fachliteratur erscheint oft nur in englischer Sprache.
IT-Fachmann mit vielen Aufgaben
Die Anforderungen an den Fachinformatiker Anwendungsentwicklung gehen in Unternehmen meist über das reine Programmieren heraus: Zu seinen Tätigkeiten zählt das Testen und Dokumentieren von Anwendungen, ebenso wie die Beratung und Schulung von Benutzern. Zusätzlich zur Softwareentwicklung ist der Fachinformatiker als IT-Profi an diversen Fronten gefragt. Darüber hinaus kümmert er sich nicht nur um die Softwarearchitektur, sondern gestaltet Projekte auch hinsichtlich der Benutzeroberfläche und der Anwenderfreundlichkeit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, muss der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung im Team arbeiten und mit Kunden und Mitarbeitern kommunizieren.
In drei Jahren zum Programmierer – die Ausbildung in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Die Ausbildung für Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung dauert in der Regel drei Jahre. Arbeitgeber, die Fachinformatiker ausbilden, sind meist IT-Unternehmen oder Firmen mit IT-Abteilungen. An die Bewerber werden hohe Anforderungen gestellt: Zwar genügt theoretisch der Hauptschulabschluss, um einen der begehrten die Ausbildungsplätze in der Anwendungsentwicklung zu bekommen – in der Praxis stellen die Arbeitgeber allerdings hauptsächlich Auszubildende mit Fachhochschulreife ein. Dafür kann sich der Azubi dann aber über eine attraktive Ausbildungsvergütung freuen. Daneben hat man als Fachinformatiker Anwendungsentwicklung meist einen zukunftsorientierten und sicheren Arbeitsplatz – in der IT-Branche werden nach wie vor dringend Fachkräfte gebraucht.