Ausbildung zum IT-Systemelektroniker

IT-Systemelektroniker

IT-Systemelektroniker übernehmen an ihrem Arbeitsplatz viel Verantwortung: Sie sind für die Funktion und Benutzerfreundlichkeit komplexer IT-Systeme zuständig. Dafür sind sie Fachleute für die verwendete Hard- und Software, setzen kundenspezifische Lösungen um und schulen Nutzer im Umgang mit Netzwerken.

Aufgaben als IT-Systemelektroniker

IT-Systemelektroniker sind für den Aufbau neuer IT-Netzwerke zuständig. Die Größe und die Anforderungen an IT-Systeme und Vernetzung variieren dabei stark. Es kann sich dabei um wenige Computer in einem kleinen Betrieb handeln, aber auch um ein großes Firmennetzwerk mit hunderten Rechnern. Je nach Kundenwünschen und Komplexität der Netzwerkarchitektur ist der IT-Systemelektroniker mit der Planung, Umsetzung und Wartung von Netzen betraut und wird dabei vor immer neue Herausforderungen gestellt.

Zum anderen muss man als IT-Systemelektroniker aber auch mit bereits bestehenden Netzwerken umgehen können. Die Schwierigkeit liegt darin, dass er die verwendete Hardware und die Konfiguration nicht selbst eingerichtet hat – der IT-Systemelektroniker muss also fähig sein, ein Netzwerk zu verstehen und zu analysieren.

Schnelle Hilfe für den Ernstfall

Netzwerke sind heute aus Unternehmen nicht mehr wegzudenken – Dementsprechend groß ist das Aufgabenspektrum für IT-Systemelektroniker. Mittlerweile werden fast alle Arbeitsprozesse am Rechner und in ständiger Kommunikation mit anderen Arbeitsplätzen ausgeführt. Oft sind nicht nur die IT-Systeme vernetzt, sondern auch mehrere Netzwerke untereinander. Zusammen ergibt sich meist eine für den einzelnen Benutzer unübersichtliche und fehleranfällige Struktur. Der Ausfall eines Netzwerkes hat dann oft weitreichende Folgen – sind Server und Telekommunikationssysteme länger nicht am Netz, kann das für einen Betrieb schnell einen wirtschaftlichen Schaden bedeuten. In solchen Fällen ist der IT-Systemelektroniker gefragt, um sofort Abhilfe zu schaffen. Unter Zeitdruck müssen Diagnosesysteme eingesetzt und mögliche Fehlerquellen aufgespürt werden.

Die Anforderungen an IT-Systemelektroniker in der Ausbildung

IT-Systemelektroniker sind entweder bei Unternehmen beschäftigt, die mit Netzwerken arbeiten, oder sie arbeiten für Dienstleister, die ihre Kunden vor Ort betreuen. Die dreijährige Ausbildung findet meistens in solchen Betrieben statt. Die Auszubildenden lernen sowohl den Umgang mit der Technik (Hard- und Software), also auch die Betreuung und Beratung von Kunden in Bezug auf IT-Systeme.

Von den Auszubildenden zum IT-Systemelektroniker wird vor allem ein hohes Maß an Sorgfalt verlangt – beim Umgang mit komplexen IT-Systemen und bei der Durchführung von Messungen muss jeder Handgriff sitzen. Außerdem braucht der IT-Systemelektroniker die Bereitschaft, ständig Neues zu lernen und sich weiterzubilden, da sich Geräte, Software und Anforderungen an Netzwerke ständig ändern. Auch Kenntnisse in den Bereichen Mathematik und Informatik sind für den IT-Systemelektroniker wichtig, um ein umfassendes Verständnis für die Funktionsweise von IT-Komponenten zu erlangen.

In der Regel stellen die Firmen Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss (mittlere Reife) ein.

Weitere Informationen zum Ausbildungsberuf IT-Systemelektroniker finden Sie auch unter http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/?dest=profession&prof-id=2927